Beuys. Platanen und Basalte 7000 Eichen Projekt

12. März 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Bernhard Rüffert Gestaltung: Joachim Kühmstedt

Foto: Bernhard Rüffert
Gestaltung: Joachim Kühmstedt

Ausstellung VERLÄNGERT BIS ZUM 20. JULI 2015!

Für seine künstlerische Aktion „7000 Eichen“ anlässlich der Documenta 7 in Kassel pflanzte Joseph Beuys am 16. März 1982 den ersten Baum vor dem Portal des Fridericianums. Bis zum letzten Exemplar und somit bis zum Abschluss des Projektes dauerte es fünf Jahre und Beuys selbst erlebte dies nicht mehr. Dass die Realisierung der von ihm propagierten „Sozialen Plastik“, die lebendig Altes und Neues verbindet, jedoch ins Unendliche laufen muss, wird an der natürlichen Entwicklung seiner sogenannten „Stadtverwaldung“ deutlicher denn je. Aktiv erinnert durch Publikationen und gepflegt durch eine Stiftung drohte der Großskulptur durch den Aufriss der Landgraf-Karl-Straße zunehmend die ebenso aktive Beschädigung. Die Aktion „7000 Eichen“ war und ist eine Machtfrage und gleichzeitig Programm im Sinne der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit.

In einer feinfühligen Kombination von Fotografie, Text und grafischer Gestaltung spürten Albert Vinzens, Bernhard Rüffert und Joachim J. Kühmstedt dem aktuellen Zustand der Stadtskulptur nach. Der Ausstellungsraum präsentiert Projekttafeln ihres 2013 erschienenen Buches „Beuys. Platanen und Basalte“ und öffnet das Bewusstsein über die Kasseler Stadtlandschaft hinaus für Baum und Stein in unmittelbarer Umgebung.

Eröffnung: 10. April, 19 Uhr mit georgischer Musik von Mariam Kiria, Giorgi Kiria und Patrick Below

Der Katalog zum Buchprojekt „Platanen und Basalte“ ist am Infotresen erhältlich.

Vortrag von Rainer Rappmann (FIU-Verlag): 11. Juni, 19 Uhr (Eintritt frei(willig))

Links:

http://www.info3-magazin.de/landingpages-buchprogramm/beuys-platanen-und-basalte/

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Heinz Galka. Lithografien und Aquarelle

20. Januar 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Ausstellung vom 9.2. – 29.3.2015

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Stadtansichten von Hamburg und die Landschaften Norddeutschlands waren das künstlerische Themenfeld des Kunststeinwerkers Heinz Galka (1930-2013). Flirrende Bilder von Menschenansammlungen in der Schanze und auf den Hafenbrücken bilden hier den Kontrast zu der herausfordernen Stille zarter Farbverläufe in seinen Küstenansichten von Sylt und Amrum. Doch dazwischen mischte er die Gewalt unvergessener Erlebnisse während seiner Flucht aus dem ehemaligen Ostpreußen 1945: maskenhafte Gesichter und kauernde Gestalten, Szenen auf Sammelplätzen und auf dem zugefrorenen Haff.

Die Leidenschaft für Grafik und Malerei beschäftigte ihn von Kindesbeinen an und er ging ihr später gewissenhaft nach. Als junger Mann studierte er parallel zum Beruf an der Werkkunstschule in Hannover, in Hamburg besuchte er regelmäßig Kurse im Atelier Wilhelm Ohms und nahm aktiv an Exkursionen teil, sei es zum Arbeiten unter freiem Himmel oder zum Besuch der Documenta in Kassel. Das öffentliche Zeigen seiner Bilder blieb dabei eher ein untergeordnetes Ziel.

Nach einer Ausstellung im Museum der Arbeit 2013 zeigt der Ausstellungsraum Steiner Haus nun eine Auswahl seiner Werke.

Vernissage: Sonntag, 8.2.2015, 14 Uhr

Begrüßung und Einführung: Julia Eckhardt und Reinhard Hauswirth

Musik: Natalia Böttcher (Akkordeon)

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu Buffet und Umtrunk ein.

http://www.natalieboettcher-akkordeon.de

http://www.museum-der-arbeit.de/de/archiv/archiv-sonderausstellungen.htm

28. November 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

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Michael Fleiss. Mysterium tremendum / Arbeiten 1972 – 2014

22. Oktober 2014 § Ein Kommentar

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Ausstellung vom 7. September – 26. Oktober 2014

„Etwas ungeheueres ist passiert. Ich muss dem entgegentreten, ohne durcheinander zu geraten.” so erklärt sich der junge Protagonist in E. M. Forsters Italienroman „Zimmer mit Aussicht” die sinnverwirrende Intensität des zuvor Erlebten an einem sonnigen Nachmittag auf der Piazza della Signoria. Während sich für ihn in diesem Moment alles wandelt, fließt unter ihm der Arno, als wäre nichts geschehen. Eine derart bewusste Erfahrung des Gewaltigen und der Versuch, dieser mit Präzision zu begegnen ist das Thema der Herbstschau mit Arbeiten des in Hamburg lebenden Künstlers Michael Fleiss. Mit dem Titel „mysterium tremendum” reflektiert er hierbei ein zentrales Kapitel der Abhandlung über das Wesen des Heiligen durch den Religionsforscher Rudolf Otto (1869-1937), die bis heute die Kulturwissenschaften nachhaltig prägt. Zwischen Figürlichem einerseits und der Freisetzung abstrakter Wirkungskräfte des reinen Malmaterials andererseits erweisen sich seine Bilder als sorgsame Pflege des Moments, in welchem Malerei aus der Erfahrung des schauervollen Geheimnisses zu entstehen scheint.

Vernissage am 7. September 2014, 15 Uhr
Begrüßung und Einführung: Julia Eckhardt
Musik: Hermann Süss (Trompete) und Rudolf Kelber (Klavier)

Offene Rundgänge:
21.9., 12 Uhr
2.10., 19 Uhr
19.10., 12 Uhr

Links:
http://www.kulturpur.de/de/museum/richard-haizmann-museum—museum-fuer-moderne-kunst/michael-fleiss-offene-weite

Emanuela Assenza – NAH

22. Oktober 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

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Tiefenwärme 2013, Acryl, 157 x 151 cm

Ausstellung vom 19. Januar – 29. Juni 2014

Zu Beginn des neuen Jahres zeigt der Ausstellungsraum Werke der in Hamburg lebenden Künstlerin Emanuela Assenza. Ihre Malereien und Zeichnungen sind Ergebnisse intensiver Wahrnehmungsprozesse in Verbindung mit dem entstehenden Bild. Im Voranschreiten der Farb- und Formdifferenzierung wird einer tiefen Verflechtung des Empfindens mit dem bildnerischen Geschehen Raum gegeben. Eine erste Form nimmt immer neue Gestalt an, ebenso wie die erste stoffliche Schicht auf dem Malgrund so verwandelt wird, dass das Werk als Sichtbares mehr zur Erscheinung bringt als was der persönliche künstlerische Ausdruck hineingelegt hat. Die freie Entscheidung im Einsatz gestalterischer Mittel geht mit einer Offenheit einher, in der das Werk in seiner Dichte und Lebendigkeit zu einem Ort des Erscheinens wird.

Gemeinsamer Rundgang mit Eberhard Stosch: 23. Februar 2014, 15 Uhr

http://www.emanuela-assenza.com

Jörg Länger – AnDenkBilder

22. Oktober 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

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König und Königin (nach der Hochzeit), 2006, Protagonistendruck (Linolschnitt), Öl und Mischtechnik auf Papier, 72 x 72 cm Protagonisten nach Henry Moore, König und Königin, 1952-53, Openlucht-Museum voor Beeldhouwerkunst Middelheim, Antwerpen/Belgien

Ausstellung vom 29. April – 23. Juni 2013

Jörg Länger erschließt in seinen Arbeiten eine Vielfalt künstlerischer Techniken und Materialien. Zeichenhafte Bildelemente aus Collage, Linoldruck und Schrift erscheinen zwischen Farbkompositionen und freiem Malgrund und entfalten in gemeinsamer Wirkung eine besondere malerische Qualität und inhaltliche Tiefe. Nicht selten tauchen Hauptakteure bekannter Kunstwerke aus verschiedenen Kulturkreisen in seinen Bildern auf. Als markante oder versteckte Silhouetten, eingebettet in ein neues Umfeld, rühren sie an unser Bildgedächtnis, an unsere Erinnerung und persönliche Auffassung und lassen dabei neue Bilder entstehen.

http://www.laenger.com